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Restaurierung der Hüvener Mühle

Gleichzeitig mit der Stilllegung der Hüvener Mühle engagierten sich Vereine, Organisationen und Privatpersonen für den Erhalt dieses einzigartigen technischen Kulturdenkmals. Die ersten Restaurierungsarbeiten begannen 1956. Mühlenrad und Mühlenflügel konnten sich wieder drehen. Auch die Mahlgänge wurden wieder installiert, allerdings waren sie nicht funktionsfähig. Im Laufe der Jahre mussten immer wieder kleinere und größere Reparaturen an dem Gebäude vorgenommen werden. Die Mühlenflügel waren zwischenzeitlich nicht mehr drehbar, so dass sie den Herbst- und Winterstürmen direkt ausgesetzt waren. Ein starker Sturm in 2001 hatte dann zur Folge, dass ein Flügel vollständig abbrach.

Ein vom Kreisheimatverein in 2002 in Auftrag gegebenes Gutachten ergab dann, dass weit mehr Schäden an der Hüvener Wind- und Wassermühle zu verzeichnen waren als bis dahin angenommen. Eine Grundsanierung war dringend geboten um das Gebäude zu erhalten. Die Kosten für diese Maßnahme wurden auf insgesamt 1,05 Millionen Euro geschätzt. Nur mit großer finanzieller Unterstützung der Europäischen Union, dem Land Niedersachsen, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, dem Landkreis Emsland, der Samtgemeinde Sögel sowie den Gemeinden Sögel und Hüven und auch Privatspenden war es möglich diese Summe aufzubringen. In den Jahren 2003 bis 2006 erfolgte dann die Restaurierung mit dem einzigartigen Ergebnis: die kombinierte Wind- und Wassermühle ist wieder voll funktionsfähig!

Parallel zur Restaurierung entstand ein neues Informationszentrum für die Besucher der Hüvener Mühle. Auch das Umfeld wurde attraktiver gestaltet und lädt zum Verweilen ein.
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